Am Morgen ging es Richtung Norden via Jacksonville zur Kingsley Plantation. Trotz Stau bei der Anfahrt und etwas holpriger Zufahrt zur Plantation war ich fasziniert von dieser Einrichtung. Es war ein sehr schön erhaltenes Anwesen mit aus meiner Meinung nach traurigen Geschichte. Hier sah man auch noch ansatzweise wie die Sklaven gehaust hatten bzw. wie sie hausen mussten. Am Nachmittag wurde dann die letzte Flugstunde absolviert.
Meine letzte Flugstunde in den USA war erst für 16:00 Uhr angesetzt, daher hatte ich eine Menge an freier Zeit. So suchte ich mir über Google Maps etwas raus und siehe da, nördlich von Jacksonville gab es eine historische Stätte namens Kingsley Plantation. Also ging es mal Richtung Jacksonville, wo ich gleich in einen richtig schönen Stau geriet. Nach der Überfahrt über eine Brücke und vorbei an den Hafenanlagen ging es dann zur Kingsley Plantation. Die Zufahrt war ziemlich holprig, so dass ich meinen Mustang ziemlich langsam dorthin bewegte.
Das Anwesen war dann wirklich beeindruckend. Man sah das Herrenhaus, erfuhr etwas über die Bewirtschaftung und auch über die durchaus interessante Geschichte der Familie Kingsley. Bedrückend waren für mich die Slave Cabins, also die relativ kleinen Behausungen für die Sklaven, die noch dazu mit gestampften Muscheln erbaut waren. Alles in allem sehr eindrucksvoll und auch bewegend, wenn man sich das Schicksal von versklavten Menschen so im Rückblick vorstellt.
Die letzte Flugstunde beschäftigte sich dann mit 360, also mit Vollkreisen und auch hier gab es, nun ja nennen wir es einmal konstruktive Kritik. Nach der Landung habe ich mich dann von Chris verabschiedet und war eigentlich froh, das ich keine weitere Flugstunde mehr vor mir hatte.
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